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Die Ausbildung zum Toxikologen

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Wer sich bei der Berufswahl für diese Richtung entscheidet, muss grundsätzlich eine fundierte wissenschaftliche Ausbildung absolvieren. Eine konkrete Studienrichtung für Toxikologie gibt es übrigens nicht. Zahlreiche renommierte Persönlichkeiten aus diesem Bereich sind Chemiker oder Mediziner und sorgten durch Studien an den verschiedenen toxikologischen Instituten für ein fundiertes Grundwissen der Materie.

Berufsfelder und Studium

Der Toxikologe kann entweder Grundlagen erforschen, was in erster Linie an den Universitäten stattfindet, oder auch bei Umweltinstituten des Bundes oder der Länder zum Einsatz kommen. Viele Experten sind auch für die Pharma- oder Chemie-Industrie im Einsatz.
Generell finden immer mehr toxikologische Prüfungen für Unternehmen und Behörden statt, wobei es inzwischen auch unabhängige Toxikologen gibt, die beratend tätig sind.


Da die Ausbildung des Toxikologen zunächst auf einem Studium im Bereich Biologie, Chemie Lebensmittelchemie, Biochemie oder Medizin aufbaut, erfolgt im Lauf der Zeit eine Spezialisierung auf einen konkreten Bereich. Das wird durch die tägliche Arbeit in der Forschung gefördert, wobei die Weiterbildung eine entscheidende Rolle spielt. Hier bieten die Toxikologischen Gesellschaften verschiedene Kurse an, die entweder parallel zur Doktorarbeit oder erst später absolviert werden können.

Das große Pensum des Lernens ist jedoch damit noch nicht beendet, denn nach etlichen Jahren der Forschung kann erst die Berufung zum Fachtoxikologen erfolgen. Damit einher geht die Registrierung bei der Federation of European Toxicologist & European Societies of Toxicology. Die sog. Eurotox ist die Vereinigung der nationalen Gesellschaften für Toxikologie in Europa und hat mehr als 7.000 Mitglieder. Sie sorgt dafür, dass einheitliche Standards in der Ausbildung geschaffen bzw. eingehalten werden und eine regelmäßige, fundierte Weiterbildung stattfindet.

Nach dem Studium

In wenigen Ausnahmefällen werden junge Leute schon direkt von der Universität engagiert, die dann erst im Unternehmen zu promovieren. Eine abgeschlossene Ausbildung ist aber in der Regel der bessere Weg, um Toxikologe zu werden.

Grundsätzlich sollte man schon während des Studiums über den eigenen Tellerrand hinausschauen, damit alle für die Toxikologie nötigen Schnittstellen erfasst werden. Ein großes Interesse an naturwissenschaftlichen Vorgängen vorausgesetzt, spielt die Erforschung von Gesundheitsthemen eine zentrale Rolle, auch Biologie und Chemie gehören zu wichtigen Sparten.

Um eine fundierte Ausbildung zum Toxikologen zu machen, sind besonders folgende Universitäten zu empfehlen: Tübingen, Konstanz, Düsseldorf, Mainz, Würzburg, München, Zürich oder Wien.

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